Franz Beckenbauer

Franz Beckenbauer (* 11. September 1945 in München) war ein deutscher Fußballspieler und -trainer und ist heute ein umstrittener Sportfunktionär, hochdotierter Werbeträger, geschickter Geschäftsmann und einflussreicher Journalist.

Franz Beckenbauer (Bild: wikipedia)Seit 1994 ist Franz Beckenbauer Präsident des FC Bayern München. Zusätzlich ist er Vorsitzender des Organisationskomitees zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 und hat die WM-Bewerbung geleitet. Außerdem ist er seit einigen Jahren einer der Vizepräsidenten des DFB.

Beckenbauer war deutscher Nationalspieler, Teamchef der deutschen Fußballnationalmannschaft sowie Vereinstrainer des FC Bayern München und ist Ehrenspielführer der deutschen Nationalmannschaft. Er gilt als einer der besten Fußballer aller Zeiten. Was seine Erfolge als Spieler, Trainer und Funktionär betrifft, ist er eine herausragende Fußballpersönlichkeit in Deutschland.

Medienfigur
Beckenbauer wird oft als Kommentator eingesetzt und hat eine eigene Kolumne bei der BILD-Zeitung. Aufgrund seiner enormen Popularität im In- und Ausland wirbt Beckenbauer für zahlreiche Produkte: derzeit für o2 Germany, die Postbank und die Sponsoren der Fußballweltmeisterschaft 2006. Die E-Plus-Werbung mit dem Spruch „Ja ist denn heut schon Weihnachten“ wurde zum Kult und lief 3 Jahre im deutschen Fernsehen. Schon als junger Spieler warb er für Suppen von Knorr. Darüber hinaus besang er auch Schallplatten. Der Titel Gute Freunde kann niemand trennen wird auch heute immer wieder eingespielt, wenn über ihn berichtet wird. Mit seinen Werbeverträgen hat er mittlerweile mehr Geld erwirtschaftet als in seiner Fußballkarriere. Beckenbauers 60. Geburtstag wurde mit einer Gala im ZDF gefeiert. Der Staatsempfang der bayerischen Staatsregierung zu diesem Anlass wurde von o2 Germany gesponsert.

Spitzname: Der Kaiser
Seit 1968 wird Beckenbauer, vor allem von Fans und wohlwollender Presse, als Kaiser bezeichnet. Anlässlich eines Freundschaftsspiels des FC Bayern München in Wien posierte er neben einer Büste des ehemaligen österreichischen Kaisers Franz II. Joseph Karls. In der Berichterstattung wurde er nun als Fußball-Kaiser bezeichnet, woraufhin sich die Bezeichnung Kaiser rasch verbreitete und verselbständigte.

Die Darstellung des Fotos neben einer Büste des Kaiser als Grund für den Spitznamen von Franz ist zwar schön (und wird vom Franz auch gerne erzählt), aber nach Angaben eines Zeitungsartikels der Welt historisch unwahr. Die Welt schreibt, der Kaiser habe am 14. Juni 1969 zum Pokalendspiel gegen Schalke 04 seinen Gegenspieler, Reinhard Libuda, genannt der König von Westfalen, gefoult. Nach diesem Foul wurde er von den Schalker Fans ausgebuht. Trotzdem ging er mit Ball in die gegnerische Hälfte, wo er den Ball vor der Schalke Fankurve eine halbe Minute in der Luft balancierte. Die Presse brauchte eine Steigerung zum König von Westfalen, der Kaiser war geboren.

(Quelle: Wikipedia, die freie Enzyklopädie)

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