Werben mit dem Tod.

Das kam jetzt schon öfter vor, dass ich im Werbefernsehen mit einem etwas makaberen Ende einer „Werbegeschichte“ konfrontiert wurde.

Wofür bei folgendem Spot geworben wird, tut jetzt mal nichts zur Sache:
Inhaltlich geht es darum, dass ein Pärchen in den nächtlichen Sternenhimmel blickt – ganz romantisch – eine Sternschnuppe taucht auf. Er meint „Du darfst dir was wünschen!“. Sie sagt „Schon passiert.“ Und Schwups bricht die Klippe ab, auf der das Pärchen steht und er stürzt in den sicheren Tod.

Komisch, oder? Eine ähnliche Situation gibt es bei der Werbung für Küchentücher – ihr wisst schon, die zum Abreißen von einer Küchenrolle, die immer genau dann leer ist, wenn der Rotwein, frisch verschüttet, gerade die Tischkante runterperlt.

Jedenfalls kann man mit so einem Küchentuch ja fast alles wegwischen – macht einem die Werbung glauben – warum also nicht auch den „nörgelnden“ Lebensabschnittspartner? *Boing* Auch komisch, nicht wahr? Gerade noch den bevorstehenden Fleck durchs Wegwischen verhindert, dann noch schnell einen Menschen aus dem Leben radiert. Liegt ja auf der Hand!

Wenn ich die erwische, die hinter diesen Werbegeschichten stecken …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*