Zahnpasta-Forschung

Was ist eigentlich dran an der Werbung für Zahnpasta? Da will uns Dr. Best weismachen, dass ein ganzes Rudel an Wissenschaftlern nichts anderes tut als das Beste für unsere Zähne zu erforschen. Noch weniger Karies, kein Plaque, duftender Atem, keine Bakterien im Mund – man hat uns ja schon alles versprochen. Beim Einzelhändler im Regal weiß man schon gar nicht mehr, zu welcher Zahncreme man jetzt greifen soll …
Die mit drei Farben – rot, weiss und blau oder doch die weiß-grüne mit dem Minzgeschmack?

Gibt es überhaupt noch Forschung auf diesem Gebiet? Die Geschichte der Zahnpasta schreibt sich übrigens so:

[…] Die Zahncreme, wie wir sie heute kennen, wurde 1907 vom Dresdner Apotheker Ottmar Heinsius von Mayenburg erfunden. Unter dem Namen Chlorodont erlangte die Zahncreme Weltruhm. Vorher verwendeten die Menschen Zahnpulver auf Kreidebasis oder spülten mit Mundwasser. Einen Vorläufer der Zahncreme, die Zahnseife, entwickelte der Apotheker Adolf Heinrich August Bergmann aus dem sächsischen Waldheim bereits im Jahre 1852.

Ganz klar, seit 1852 hat sich einiges getan, aber heutzutage dürfte dieser medizinische Bereich doch eher brach liegen? Warum sonst klammern sich die Hersteller an solche Trends wie „bleaching“, also der Zahnaufhellung, wenn man mit der herkömmlichen Zahnpflege noch etwas verdienen könnte?

Jedenfalls frage ich mich das bei so gut wie jeder Werbung für Zahnpasta – an dieser Stelle sei auch die eigenartige Variante zur Diskussion gestellt, dass immer die Frauen der Zahnärzte für die Produkte werben:

Ich als Zahnarztfrau …

Bei diesem Satz wird mir immer wieder ein strahlendweißes Lächeln ins Gesicht gezaubert.

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