Was Autohändler schon längst wissen.

Wenn man einmal mehrere Werbespots für Autos miteinander vergleicht, fällt einem etwas auf: Frauen. Natürlich, nicht jeder Autohersteller hat das weibliche Geschlecht für sich entdeckt, aber auf dem von Männern dominierten Automarkt gibt es einen neuen Platzhirsch – oder besser, ein neues Platzreh.

Zunächst ist mir das beim Fernsehspot vom Toyota aufgefallen. Die Frau im Spot ist ganz aufgeregt und erzählt von „unserem neuen Auto“. Es ist schwarz, weil das so angesagt ist und es ist besonders umweltfreundlich, das war wichtig und so weiter und so fort.
Die Männer werden in diesem Spot sogar als das hingestellt, was alle schon immer wußten: Potenzgierige Monster. 177 PS steht auf der Hand des Protagonisten. Hauptsache ordentlich Pferde vor dem Karren. Lass das Weib mal quasseln!

Und jetzt wird es noch mysteriöser: SEAT, Volkswagens Automarke für den sportlich ambitionierten Fahrer – zumindest wollte uns Herr Piëch das so verkaufen, zieht nach.
„Auto emoción“ heißt es da nur noch. Unseren Freiraum sollen wir genießen. Den brauchen wir alle. Manchmal wollen wir ihn auch aufgeben für ein Schäferstündchen aber ausreichend Platz ist uns dennoch wichtig. So so. Im Seat Leon. Zu viert. Interessant. Und wer sitzt am Steuer?
Eine Frau! Der männliche Beifahrer amüsiert sich dabei auch noch prächtig.

Dann wird den Männern plötzlich klar, wenn sie an das Fahrzeug in der Garage denken: „Schatzi gefällt es auch. Sie hat es ja eigentlich auch mit ausgesucht.“

Oha! So weit ist es schon. Die Männerwelt fällt auf den ältesten Trick der Welt herein.
Autohändler des männlichen Geschlechts kennen diesen seit Jahrzenten:

Wenn man einem Mann ein Auto verkaufen will, muss man zuallererst seine Frau davon überzeugen.

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