Interaktive Werbung

Interaktives Fernsehen. Schon seit über zehn Jahren geistert dieser Begriff durch die Medienwelt. Das ist so der letzte Schritt, den die Medien-Mogule gehen müssen, um den Zuschauer vollständig in ihren Bann zu ziehen. So hoffen zumindest die Fernsehanstalten.

Wirklich durchgesetzt hat es sich bisher aber meiner Meinung nach nicht. Ich hätte ehrlichgesagt auch keine Lust, mich auch noch vor dem heimischen Fernseher auf der bequemen Couch aktiv zu engagieren. Das Fernsehen soll mich einfach nur berieseln.

Es stimmt schon, man würde schon mal gerne eine virtuelle Tomate in das Gesicht des ein oder anderen Moderators werfen oder dem Kommentator beim Fußballspiel mal so richtig die Meinung geigen. Bisher hat es aber auch ganz gut ohne geklappt.

Super OlliWorauf ich allerdings hinaus will, ist die aktuelle Werbung von Snickers. Das heißt, so aktuell ist sie eigentlich gar nicht. Gesehen haben ihn schon viele, den Super-Hero aus der Snickers-Werbung: Die Straßenbahn fährt auf ein klaffendes Loch in der Brücke zu und im letzten Moment schwebt unser Superheld ein und klemmt sich zwischen die kaputten Gleise. Der Zug kann weiterfahren und es kommt nicht zu einem tragischen Unfall.

Wenn es aber mal wieder länger dauert, bis die Werbebotschaft beim Kunden ankommt („Zieh los und hol dir ein Snickers!“), dann muss man eben ein bißchen nachhelfen. Die Firma Masterfoods tut das gerade mit Super-Olli alias Oliver Pocher. Der geistert noch nicht ganz so lange durch die Medienwelt, wie das Interaktive Fernsehen, aber er bringt das Fernsehen ein Stück weiter nach Hause in die Wohnzimmer.
Bekannt durch seine Sendung auf ProSieben „Rent a Pocher“ bietet Oliver Pocher an, zum Zuschauer nach Hause zu kommen. Was genau dort passieren soll, habe ich anhand der Werbung nicht so ganz verstanden. Die Webseite verrät allerdings, dass Pocher zu Hause aushilft, wenn man mal wieder mehr zu tun hat. Wem das nicht zu viel Interaktion ist, der kann ja mitmachen.

Ich lass mich lieber weiter berieseln und zappe weiter zur nächsten Werbung.

3 Kommentare


  1. Hey …
    ich finde die werbung mit oliver pocher total cool , olli ist einfach nur soooooo sweeet , lustich einfach nur geeeeiiil !!! ^^


  2. Hier mal ein Beispiel für gelungene, interaktive Werbung:

    Man nehme:

    * einen TV-Spot
    * eine Microsite
    * eine Telefonnummer

    Zubereitung:

    Zunächst einmal entwickeln wir die Microsite (in diesem Fall für unseren Kunden CASIO). Dort integrieren wir neben vielen anderen Features den TV-Spot, den unsere Partneragentur „Heye,“ entwickelt und produziert hat. Diesen Spot können sich die Besucher unserer Seite anschauen, herunterladen und, jetzt kommt‘s: als interaktiven Spot anschauen. Dazu muss lediglich vorab eine Handynummer (oder Festnetz) angegeben werden, unter der man gerade erreichbar ist. Und dann geht es auch schon los:

    Zu Beginn läuft der interaktive Spot genauso ab, wie der konventionelle. Am Ende jedoch wartet die Hauptakteurin, ein wirklich rassiges und heißes Supergirl, darauf, dass der User an sein Handy geht, das in diesem Moment tatsächlich klingelt!!! Doch damit nicht genug: Greift der User nun zu seinem Mobiltelefon, spricht die brasilianische Schönheit auch noch mit ihm wie in einer Videotelefon-Konferenz.

    Damit das Ganze aber nicht nur Spaß macht, sondern auch den Absatz der CASIO wave ceptor Funkuhren aus der Dynamic Collection ankurbelt, hält das Supergirl dem User ganz zum Schluss noch ein Schild vor den Bildschirm, auf dem die Adresse des nächstgelegenen CASIO Händlers geschrieben steht. Natürlich zum Sofort-Ausdrucken und mit persönlichem Lippenstift-Kussmund versehen.

    Und wer jetzt Lust auf ein heißes Videotelefonat bekommen hat, schaut sich den Spot am Besten mal selbst an:
    http://www.casio-radio-control...../de_de.htm

    Wichtig: Die eingegebene Telefonnummer wird NUR FÜR DIESE EINE AKTION verwendet.

    Beste Grüße und viel Spaß :-)
    der Elch


  3. Interaktive Werbung ist immer wirkungsvoller, da die Welt online wie offline mittlerweile voll von Werbung ist und man sich als Werbender schon deutlich abheben muss, wenn man Wirkung erzielen möchte.

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