… aus dem Nähkästchen

Jetzt mal etwas, was weniger mit Werbung zu tun hat, aber wohl mit Suchmaschinenmarketing oder besser Suchmaschinenoptimierung.
Die Seite reklameblogger.de generiert derzeit knapp 40% der Besucher nur durch die Suchmaschine Google. Das hat zur Folge, dass dann so nette Kommentare wie zum Beispiel von „jasmin“ dabei herauskommen. Ich unterstelle jetzt einfach mal, dass sie die Seite über Google oder eine ähnliche Suchmaschine gefunden hat.

Ebenso der Beitrag zu vanish der Firma Hoffmanns ist so ein Suchmaschinen-Magnet. Dort lauteten alle Kommentare so ähnlich wie

… ich benutze vanish Oxi Action, aber die Flecken gehen gar nicht raus – bitte schicken Sie mir eine Entschädigung …

Das heißt, die betroffenen Kommentatoren haben dem Anschein nach www.vanish.de bei Google in die Suchmaske eingegeben und sind dann auf diesem Beitrag gelandet*. Ohne länger darüber nachzudenken und anscheinend sicher, dass sie auf der „richtigen“ Seite gelandet sind, wurde ein Kommentar hinterlassen, der ganz sicher nicht an mich gerichtet war. Ich stehe natürlich in keiner geschäftlichen Beziehung zu vanish und kann somit auch keine Test-Produkte oder Entschädigungen verschicken.

Einerseits macht mich das ein bisschen stolz, dass sich die viele Arbeit, die ich in Suchmaschinenoptimierung und -marketing stecke, auch bezahlt macht, andererseits ergibt sich dadurch ein fader Beigeschmack, dass viele Leser mit den Produkten der Hersteller unzufrieden sind. Zudem fehlt anscheinend eine vernünftige Anlaufstelle oder Schnittstelle für solche Beschwerden. Ich selbst habe kein Produkt von vanish bei mir zu Hause, aber zumindest beim Konkurrenzprodukt gibt es eine Info-Hotline für weitere Auskünfte. Vielleicht sollte man diese in Zukunft etwas größer auf die Packung drucken. Oder man hält einfach, was die Werbung verspricht – das wäre natürlich das Optimum.

*) Nachdem sich die Anfragen häuften, habe ich die Kommentarfunktion für diesen Beitrag sogar sperren müssen.

1 Kommentar


  1. Oft ist es nicht mal die Schnittstelle zum Beschwerdemanagement, die fehlt, sondern einfach die zur Katalogbestellung. Man hätte mal Strichliste führen sollen, wie viele Kommentare und Mails wir beim Werbeblogger im Lauf der Jahre auf diverse Ikea-Artikel hin hatten, bei denen die Leute gefragt haben: „Bitte schicken Sie mir den aktuellen Ikea Katalog zu. Meine Adresse ist…“ :D

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