Der Personalcomputer

Was macht den Computer eigentlich zum Personal Computer? Das versucht uns gerade HP mit verschiedenen Spots vorzuführen. Ich habe mal den Spot mit US-Rapper JAY-Z alias Shawn Carter als Beispiel herangezogen. Die Spots kann man sich übrigens bei Hewlett Packard alle ansehen, oder man schaut eine Weile Werbung auf MTV, dann kommt man auch in den Genuss.
Jay-Z zeigt durch seine Hände gesteuert verschiedene „Werkzeuge“, die ihn dank seines HP-Notebooks im Leben unterstützen. Angefangen bei simplen Dingen wie Schach-Spiel und Urlaubsphotos über den Abruf von Börsenwerten und Arbeitsdateien (Stichwort: Roc-a-Wear) bis hin zu Präsentationen, zum Beispiel ein Modell des Stadions „seines Teams“ in Brooklyn.

JAY-Z alias Shawn CarterNatürlich plant JAY-Z auch seine Tourneen mit Hilfe des Computers. Was dem etwas versierteren Zuschauer dabei jedoch auffallen sollte, ist, dass das alles Aufgaben sind, die Software erledigt und nicht Hardware. Hewlett Packard bietet aber meines Wissens lediglich die Hardware wie Notebooks an. Warum macht man also auf diese Weise Werbung? Sicher, es sieht toll aus, wenn JAY-Z da mit den Händen verschiedene virtuelle Screens vor sich herschiebt und faszinierende Anwendungen zeigt, aber wie gesagt, das geht eigentlich auf jedem aktuellen Notebook oder Computer eines anderen Herstellers auch.

Ich möchte damit natürlich nicht sagen, dass Notebooks oder Desktop-Rechner von Hewlett Packard schlecht sind – keineswegs, aber die Aussage ist doch etwas unpassend: „Der Computer wird wieder persönlicher“ – frei übersetzt. Nunja, warum denn unbedingt mit HP?

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