Mehr aus der Hüfte

IKEA schickt aktuell einen Spot über Leuchten und Lampen ins Werbefernseh-Rennen. Protagonist ist wieder mal „Klaus“. Klaus lebt mit seiner Frau in „Müssen“ – dem Ortschild nach zu urteilen, könnte das überall in Deutschland sein.

Um seine Frau in Stimmung zu bringen, vollführt Klaus ein kleines Tänzchen. Dabei knöpft er auch sein Hemd auf und lässt die Hosen fallen, kurzgesagt, er vollführt einen Strip. Damit frau sich auch entsprechend angeregt fühlt, gibt die Gattin ein paar wertvolle Tipps. So soll Klaus zum Beispiel den Striptease mehr aus der Hüfte kommen lassen. Klaus kommt dann gegen Ende seiner Vorführkünste auf die Idee, die IKEA-Lampe in seine Show zu integrieren. Damit ist seine Frau dann überzeugt und sie kann nur noch staunen, wie sexy ihr Mann doch ist.

IKEA, Klaus macht StripteaseDer Spot ist Teil einer ganzen Serie, die die Kreativagentur Jung von Matt/Fleet aus Hamburg zusammen mit der Filmproduktionsfirma Markenfilm aus Wedel für das schwedische Möbelhaus entwickelt hat. Im Kern geht es darum, dass die Menschen aus dem Örtchen „Müssen“ nach „Können“ gelockt werden sollen, wo im Grunde alles viel besser ist. Wer mehr über die Philosophie von IKEA erfahren möchte, der sollte mal ein wenig auf den Internetseiten des Unternehmens stöbern. Ich war besonders vom Bereich „Daten & Fakten“ beeindruckt. Mir war zwar klar, dass IKEA groß ist, aber so groß? Faszinierend.

Nachdem ich derzeit aufgrund eines bevorstehenden Umzugs auch des öfteren die Türschwelle der ortsansässigen IKEA Möbelhäuser übertrete, fühle ich mich doch verstärkt von den Spots angesprochen. Und man kann sagen, was man will, aber IKEA trifft doch immer ganz gut meinen Geschmack. Auch wenn es am Ende nicht durchweg günstiger ist, als in den anderen Einrichtungshäusern dieser Welt, so findet man bei jedem Besuch etwas für das traute Eigenheim und wenn es, wie beim letzten Besuch, eine teflonbeschichtete Bratpfanne ist.

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