4 Kommentare

  1. clemens

    mein Kind soll Krabbeln und Laufen bei mam und papa lernen! das plakat klingt wie erst bin ich bei mama und dann nach der Hälfte der Zeit ist die weg und dann kommt papa! aber an sich ist die Werbung ja gut gemeint und daher sollte ich nicht zu kleinkarriert sein! schönen gruss

  2. flavio

    für mich hat der claim, warum auch immer, einen negativen beigeschmack.
    hätte auch sehr gut zu einem plakat mit dem thema „gewalt in der Familie“ passen können.

  3. Angel

    Dies hier schrieb ich kürzlich zu dem Plakat an Bekannte:

    Ich habe heute übrigens das Plakat des Bundesfamilienministeriums: „Krabbeln lerne ich bei Mama. Laufen dann bei Papa.“ hinterfragt.
    Siehe:
    http://www.bundesregierung.de/.....-bams.html

    Warum heisst es nicht „MIT“ oder „VON“? Drückt das nicht aus, dass Kinder weiterhin „Nebensache“ sind und „Umgangspflege“ betrieben wird?

    Ich bin sehr sprachsensibel und lehne z.B. auch das „kriegen“ (wollen) ab. Statt dessen sage ich lieber „bekommen“, denn das bedeutet bekömmlich und „haben“ heisst „in Besitz nehmen“ und brauchen. Letzteres trifft nur dann nicht zu, wenn man z.B. bei

    >> Kinder/Menschen würde ich gern haben
    Letzteres trifft nur dann nicht zu, wenn man z.B. bei „Kinder/Menschen würde ich gern haben“ das Wort „haben“ betont. Das erinnert mich an ein sehr gräusliche Frau, die Krankenschwester war und dabei immer betonte, dass sie Stationsschwester war und 15 „unter ihr“ arbeiteten. Das verknüpft sich LeiD- und Leitkultur, was aber mit Kultur nichts zu tun hat.
    Ausserdem halte ich mehr davon, wenn die Väter mit schwanger sind und die Kinder zusammen mit den Eltern krabbeln, stehen, gehen und laufen lernen. Mit der Aussage auf dem Plakat wird eine obskure Spaltung betrieben. Krabbelkinder sind dementsprechend Mamakinder und erfahren – nein – erlaufen eine Abwertung. Die Schuhe auf dem Bauch der Schwangeren drücken aus, dass der Papa/Mann und das „Laufen“ wichtiger ist. Denn krabbeln kann kind auch ohne Schuhe.
    Was denkt Ihr dazu?


  4. Die Annahme, dass die Eltern getrennt dem Kind was beibringen ist tatsächlich gewollt. Geht es doch darum, dass beide Eltern abwechseln den Erziehungsurlaub/Babyurlaub nehmen können und sollen. Eigentlich interessant, dass diese Werbung so angelegt ist, das niemand den eigentlichen Inhalt versteht. Mir ist die schwere Verständlichkeit auch schon bei anderen Werbekampagnen der Regierung aufgefallen.

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