DoFollow!

Wie vielleicht viele schon zwischen den Zeilen mitgelesen haben, achte ich beim Projekt Reklameblogger sehr auf Suchmaschinenoptimierung. Bei SEO spielen eigentlich zwei Faktoren eine wichtige Rolle: Die OnPage- und die OffPage-Optimierung.

Die OnPage-Optimierung fast alle Maßnahmen zusammen, die auf der Webseite selbst („on page“) beachtet werden müssen. Neben den wichtigen Angaben wie <title>- und <meta>-Tags gehört dazu auch die interne Verlinkung. Von breadcrump-Navigation und semantisch korrektem Aufbau des Inhalts (Überschriften, Fließtexte etc.) will ich jetzt gar nicht anfangen.
Die interne Verlinkung der Seite ist wie viele der Maßnahmen für den Benutzer einer Seite gar nicht bemerkbar. Als Gast bzw. User auf diesem Blog klickt man sich anhand der Beiträge, des Kalenders oder des Monatsarchiv durch die Seiten und gelangt über das verlinkte Logo oder die Box „Allgemeines“ zu allen Seiten des Webauftritts.
Für Suchmaschinen-Crawler sieht diese Verlinkung aber schon etwas anders aus, wenn man sich den Quelltext der Seite ansieht, oder mit einer Extension für den Firefox-Browser die Attribute der <a href=“…“>-Tags sichtbar machen lässt. Dann bemerkt man den Einsatz des Linkattributs „rel=nofollow“. Dieses Attribut weist Suchmaschinenroboter an, dass der so gekennzeichnete Link nicht verfolgt werden soll („no follow“).
Ausgedacht hat sich das no-follow-System Google und die Gründer der Blogsoftware WordPress. Man wollte mit diesem Attribut gegen Spam-Kommentare vorgehen, sprich, jemand hinterlässt zu vielen oder gar allen Beiträgen auf dieser Seite einen „sinnlosen“ Kommentar und durch die Angabe eines Begriffs mit einem dahinter liegenden Link, erhält der Spammer so einen eventuell wertvollen Link auf die entsprechende Seite. Durch die Kennzeichnung „nofollow“ wird dieser Link aber nicht verfolgt und der Spammer verliert sein Interesse, einen Kommentar (bzw. Spam-Eintrag) zu hinterlassen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Nachdem ich mittlerweile erfolgreich das Plugin Akismet zur Spam-Bekämpfung einsetze und man (nicht Maschine) auch eine kleine Rechenaufgabe zum Schreiben eines Kommentars lösen muss, verzichte ich ab sofort auf das Attribut „rel=nofollow“ in den Kommentaren und jeder, der einen Kommentar hinterlässt, erhält einen vielleicht wertvollen Backlink.

Mehr zum Thema „DoFollow!“ bei Google… und jetzt viel Spaß beim Kommentieren!

p.s. Ich behalte es mir übrigens vor, weiterhin das Attribut „nofollow“ innerhalb von Beiträgen zu verwenden. Ich setze sehr viele Links zu Unternehmen und Konzernen und möchte es meinen Lesern lediglich ermöglichen, weitere Informationen über die erwähnten Firmen einzuholen, aber keine Empfehlung in Form eines Links aussprechen.

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