Definition: Einschaltquote

Auf den Begriff Einschaltquote stößt man ja immer wieder. Aber was versteht man eigentlich darunter? Das habe ich mich auch gefragt, weil ich dazu eine kleine Definition hier abgeben wollte. Ich dachte schon, dass ich an vielen Stellen im Internet und in Büchern recherchieren müsste, aber dann bin ich auf einen Artikel bei brandeins Online gestoßen, der das alles perfekt zusammenfaßt. Daher will ich hier eigentlich nur noch ein paar Zahlen zusammenfassen und wer es dann ganz genau wissen will, der kann sich den Artikel Was sind eigentlich EINSCHALTQUOTEN? von brandeins (auch als PDF) durchlesen.

Die Einschaltquote wird von der GfK Group ermittelt, wobei es sich um das viertgrößte börsennotierte Marktforschungsinstitus der Welt handelt. Und das geht so: Die GfK hat an 5460 Haushalte in Deutschland ein kleines Messgerät an die Fernsehgeräte angeschlossen, mit Hilfe derer das Einschalten eines jedweiligen Senders gemessen werden kann. Genauergesagt wird gemessen, welcher Sender wie lange gesehen wird. In den Haushalten leben mal zwei mal mehr Menschen – laut der GfK sind es gerundet 13.000. Das Fernsehen dieser Personen, wird dann nach einer Auswertung und Verteilung auf alle Sender mit dem Faktor 6000 multipliziert und man erhält so hochgerechnet eine Statistik für 73.000.000 Zuschauer, was in etwa der Einwohnerzahl Deutschlands entspricht

Diese ausgewählten Zuschauer der GfK, die die Einschaltquote bestimmen, sind übrigens unbekannt bzw. dürfen auch Freunden und Bekannten nicht mitteilen, dass sie Teilnehmer dieses GfK-Panels sind. Dadurch soll ein äüßerer Einfluss auf das Fernsehverhalten ausgeschlossen werden – man will ja am Ende einen Durchschnitt über Gesamtdeutschland erhalten, ohne künstlich hervorgerufene Verfälschungen.

Um auch wieder die Kurve zum Reklamefernsehen zu bekommen: die Einschaltquote bestimmt auch den Preis der Werbung. Je höher die zu erwartende Einschaltquote einer Fernsehsendung ist, umso höher ist auch der TKP (Tausend-Kontaktpreis), den man für 30 Sekunden Fernsehwerbung ausgeben muss. Die Preise werden im voraus festgelegt und können dann von Mediaagenturen gebucht werden. Momentan liegt der TKP im Schnitt bei 10,72 EUR.
Ein Beispiel für den teuersten 30-Sekünder im Werbefernsehen liefert der Artikel übrigens auch: Im WM-Spiel Deutschland gegen Argentinien kosteten 30 Sekunden Werbung 320.400 EUR, das entspricht einem TKP von nicht ganz 13 EUR.

3 Kommentare


  1. Hallo,
    fasst mir jemand diesen Text nochmal kleiner zusammen ?!


  2. Was geht AB,Leute!


  3. was geeeeht hier ab? seid ihr eigentlich völlig verrückt??!?!?!

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