…und die Autos fliegen weiter.

Schon seit einiger Zeit läuft jetzt die Werbung für den neuen Ford Mondeo. Ford gehört ja auch eher zu den, ich sag mal, gebeutelten Unternehmen aus der Automobil-Branche. Ist ja auch nicht leicht heutzutage. Ich bringe ja gerne und immer wieder das Thema Umwelt an – Opel springt da ja gerade wieder mit aktuellen Spots auf.

Aber zurück zu Ford: Ich hatte ja schonmal einen Beitrag zu Fliegenden Autos geschrieben. Damals ging es übrigens interessanterweise auch um Opel und zusätzlich Nissan. Ich war und bin verwundert darüber, wie man Autos in aktuellen Spots darstellt. Eben nicht auf der Straße, wo Autos hingehören, sondern in der Luft. Gleiches gilt beim Ford-Mondeo-Werbespot. Dort sind alle anderen Autos an Luftballons gebunden und fliegen so durch die Luft, weil sie die Besitzer in Anbetracht des neuen Fords nicht mehr wollen.

Klar – liegt auf der Hand: Man bindet Luftballons ans Fahrzeug und hat sich so des Problems entledigt. Ist auch ein interessanter Ansatz der Entsorgung. Keine Ahnung, was man sich da als Verbraucher denken soll, oder was einem der Spot sonst mitteilen will. Mir persönlich ist das ja zu abgefahren – das ist so auf dem Niveau der aktuellen Citroen-Werbung, wo Schweine über die Autobahnen laufen. Vielleicht kann man da noch auf die „Umweltsau“ schließen, die man als Autofahrer ja heutzutage ist – auch wenn das viele nicht wahrhaben wollen.

Das einzig Schöne an dem Spot ist nach meinem Geschmack ja das Klavierspiel als Hintergrundmusik. Es handelt sich um „The Artefact and Living“ von Michael Andrews. Als Agentur war, wie für Ford üblich, Ogilvy aus London tätig.

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