Unternehmensfarben

Die Farbwahl eines Unternehmens hat ja bekanntlich einen riesigen Einfluss auf alles, was eine Firma letztendlich herstellt. Die Produktverpackung, die Werbung, die Plakate, das Logo, die Visitenkarten, einfach alles, muss mit einer gewählten Farbe oder einem Farbsystem zurechtkommen.

Ins Auge fallen dabei auffallende Farben, wie beispielweise das T-Magenta des „rosa Riesen“. Oder das Knallrot vom Konkurrenten im Mobilfunkbereich vodafone. Im Gegensatz dazu E-Plus mit der Grundfarbe Grün und, um (fast) alle Farben beisammen zu haben, gesellt sich O2 mit Blau dazu.

Ähnliches kann man in der Auto-Industrie beobachten. Mercedes hat ja kürzlich ein wenig umgestellt – man ist vom Schwarzen Logo zum weißen Logo ohne „3D-Effekt“ übergegangen. Bei BMW fallen mir wie bei Porsche eher weiße Flächen und ein relativ buntes Logo ein. Die Japaner verwenden auch lieber etwas knalligere Farben und den Amerikanern ist die Farbe egal, Hauptsache schwarz.

Was durch Unternehmensfarben dann leider immer wieder passiert, sind Ausrutscher, die meistens saisonal bedingt sind. Dafür können die Unternehmen eigentlich nichts und die Designer, die mit den vorgegebenen Farben arbeiten müssen natürlich aucht nicht. Nun gut, vielleicht hätte man sich vorher überlegen sollen, welche Farbe man für das Unternehmen wählt, aber alle Eventualitäten im Voraus bedenken wäre Wahrsagerei.

Und dann kommt, was kommen muss, es ist beispielsweise Weihnachten, wie es jetzt gerade vor der Tür steht, und vodafone muss mit viel Rot arbeiten, macht noch einen Klecks Grün rein und dahin ist es, das Corporate Design. O2 hat es auch nicht leichter mit dem Blau. Normalerweise wählt man diese Farbe, wenn man Kühle oder auch „Coolness“ transportieren will – leider ist es im Winter aber kalt und mit warmen Farben ist man dann besser bedient. Und T-Mobile: Tja, die müssen immer und überall mit ihrem Magenta leben. Dafür gab es ja schon oft genug auch mal negative Presse.

Aber lieber so, als alles Grau in Grau.

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