Winterhaut

WinterhautHeute bin ich nach der Arbeit wie gewohnt an die Bushaltestelle gelaufen, um nach Hause zu fahren, da sticht mir ein Plakat an der Seitenwand ins Auge: Bye, bye Winterhaut. Eine Werbung für NIVEA Milk.

Ich muss an dieser Stelle zugeben, dass ich mich wirklich nur sehr selten eincreme und wenn dann eigentlich nur die Hände. Dazu verwende ich neutrogena Handcreme – keine Ahnung, ob das was bringt, aber es gab mal ein Angebot bei Schlecker vor einem Jahr, bei dem ich nicht widerstehen konnte und die kleine Tube hält noch bis heute. Gekauft habe ich Sie im letzten Winter, also 2006/2007, wenn ich mich recht entsinne.

Aber zurück zum Plakat an der Bushaltestelle: Winterhaut. Das ist ja mal ein interessanter Begriff. Ich wußte gar nicht, dass es soetwas gibt. Klar, dass es verschiedene Hauttypen gibt, weiß man spätestens seit der Bekanntheit des Ozonlochs. Man muss ja immer passend für den jeweiligen Hauttyp die richtige Sonnenschutzmilch kaufen.

Winterhaut ist dann aber schon ein wenig seltsam: Die Sonne scheint im Winter nur wenig intensiv, an den UV-Strahlen kann es also nur bedingt liegen. Eigentlich lag schon vom ersten Blick an nahe, dass es sich bei Winterhaut um einen Begriff aus dem Marketing handeln muss: Man erfindet einen Begriff, preist diesen groß an und verkauft dann das Produkt, das dem ganzen wieder den Wind aus den Segeln nimmt. Ein einfacher Trick, der beispielsweise auch schon bei den Cerealien im Müsli gewirkt hat.

Die einschlägig bekannten Suchmaschinen und Enzyklopädien kennen den Begriff natürlich auch schon: Wirklich medizinisch scheint das ganze aber nicht zu sein. Jedenfalls wird neben der Erklärung zum Begriff Winterhaut gleich auch ein Pflegeprodukt angeboten, das gegen trockene Haut hilft.

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