Selbstgemachte Werbung

User Generated Content ist ja das Zauberwort des Web 2.0. Einfach gesagt, bedeutet es, dass die Nutzer einer Webseite die Inhalte selbst produzieren. Dadurch wächst die Seite bzw. deren Inhalte (Texte) quasi von alleine.

Sony hat auf www.dontwalkalone.com dazu aufgerufen, selber Sony-Werbung zu erstellen, also sozusagen “user generated advertising”. Die Vorgaben waren relativ offen, man sollte den Claim “Music Like No Other” in einem Werbespot umsetzen. Die Länge sollte dabei circa 30 Sekunden betragen. » mehr

DoFollow!

Wie vielleicht viele schon zwischen den Zeilen mitgelesen haben, achte ich beim Projekt Reklameblogger sehr auf Suchmaschinenoptimierung. Bei SEO spielen eigentlich zwei Faktoren eine wichtige Rolle: Die OnPage- und die OffPage-Optimierung.

Die OnPage-Optimierung fast alle Maßnahmen zusammen, die auf der Webseite selbst (“on page”) beachtet werden müssen. Neben den wichtigen Angaben wie <title>- und <meta>-Tags gehört dazu auch die interne Verlinkung. Von breadcrump-Navigation und semantisch korrektem Aufbau des Inhalts (Überschriften, Fließtexte etc.) will ich jetzt gar nicht anfangen.
Die interne Verlinkung der Seite ist wie viele der Maßnahmen für den Benutzer einer Seite gar nicht bemerkbar. Als Gast bzw. User auf diesem Blog klickt man sich anhand der Beiträge, des Kalenders oder des Monatsarchiv durch die Seiten und gelangt über das verlinkte Logo oder die Box “Allgemeines” zu allen Seiten des Webauftritts.
Für Suchmaschinen-Crawler sieht diese Verlinkung aber schon etwas anders aus, wenn man sich den Quelltext der Seite ansieht, oder mit einer Extension für den Firefox-Browser die Attribute der <a href=”…”>-Tags sichtbar machen lässt. Dann bemerkt man den Einsatz des Linkattributs “rel=nofollow”. Dieses Attribut weist Suchmaschinenroboter an, dass der so gekennzeichnete Link nicht verfolgt werden soll (“no follow”).
Ausgedacht hat sich das no-follow-System Google und die Gründer der Blogsoftware WordPress. Man wollte mit diesem Attribut gegen Spam-Kommentare vorgehen, sprich, jemand hinterlässt zu vielen oder gar allen Beiträgen auf dieser Seite einen “sinnlosen” Kommentar und durch die Angabe eines Begriffs mit einem dahinter liegenden Link, erhält der Spammer so einen eventuell wertvollen Link auf die entsprechende Seite. Durch die Kennzeichnung “nofollow” wird dieser Link aber nicht verfolgt und der Spammer verliert sein Interesse, einen Kommentar (bzw. Spam-Eintrag) zu hinterlassen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Nachdem ich mittlerweile erfolgreich das Plugin Akismet zur Spam-Bekämpfung einsetze und man (nicht Maschine) auch eine kleine Rechenaufgabe zum Schreiben eines Kommentars lösen muss, verzichte ich ab sofort auf das Attribut “rel=nofollow” in den Kommentaren und jeder, der einen Kommentar hinterlässt, erhält einen vielleicht wertvollen Backlink.

Mehr zum Thema “DoFollow!” bei Google… und jetzt viel Spaß beim Kommentieren!

p.s. Ich behalte es mir übrigens vor, weiterhin das Attribut “nofollow” innerhalb von Beiträgen zu verwenden. Ich setze sehr viele Links zu Unternehmen und Konzernen und möchte es meinen Lesern lediglich ermöglichen, weitere Informationen über die erwähnten Firmen einzuholen, aber keine Empfehlung in Form eines Links aussprechen.

O2 auf Sparkurs

O2 can do” – so lautet seit je her der Werbeslogan des Mobilfunkproviders. Genaugenommen seit 2002, denn in diesem Jahr im Mai wurde aus VIAG Interkom der Dienstleister O2. Der ein oder andere wird sich sicher noch an die damaligen Vorgänge erinnern.

Seit dieser Zeit hat sich auch einiges an den Werbekampagnen getan. Dem Stil “Sauerstoff” ist man aber genau wie dem Slogan seitdem treu geblieben. So sieht man in den Spots möglichst viel blau, wie unseren Himmel und möglichst viele Luftblasen, die den Sauerstoff symbolisieren sollen. » mehr

Reklameblogger wird 2

Auf die Minute genau seit 2 Jahren gibt es nun den Reklameblogger. Ich kann es ja selbst kaum glauben, wie schnell die Zeit vergeht!

Anfangs war die Idee noch recht simpel: Ich wollte über Werbung schreiben, bevorzugt Fernsehspots, aber auch Radio- und Kinowerbung. Ganz treu bin ich dem Vorsatz nicht geblieben. Es ging einfach nicht, weil die Reklame-Welt viel mehr ist, als nur kurze Werbe-Filmchen im TV. Bei Werbung geht es auch viel um Marketing – dadurch kam schnell die Idee dazu, auch darüber etwas zu schreiben. Hier und da gibt es immer wieder mal Empfehlungen zu passender Lektüre und auch die ein oder andere Definition hat ihren Weg in die Reklameblogger-Seiten gefunden. » mehr

Der Werbemarkt wächst und wächst und wächst…

Das mit dem Werbemarkt ist genau wie beim VW Käfer: Der läuft und läuft und läuft. Zwar ist der letzte VW Käfer im Juli 2003 vom Band gerollt, wird also nicht mehr produziert, aber man sieht immer noch genügend auf der Straße rumgurken. Der läuft halt noch.

Genau wie der Werbemarkt. Ich bekomme immer wieder Anfragen, ob mir Zahlen zum aktuellen Werbemarkt vorliegen, zur Entwicklung bzw. zum Wachstum – und meine Antwort lautet immer, ja mir liegen Zahlen vor. Diese Zahlen liegen übrigens jedem vor, der sich ein wenig in der Branche auskennt. Zum Beispiel erhebt der Verlag Gruner + Jahr laufend Daten und stellt diese meist kostenlos zur Verfügung. Einfach mal reinschauen unter http://media.guj.de – dort findet man unter dem Menüpunkt Media Services/ Online-Zählservice alles, was das Mediaforscher-Herz begehrt. » mehr