Man mag sich ja gar nicht vorstellen, was da genau abgelaufen ist, in jener Nacht, als Harald die süße Französin verführt hat, die ihm tags darauf per Fax mitteilt, dass sie jetzt gerne “die kleine Silberauto und eine Flasche von die Bier” hätte, “die so schön [h]at geprickelt in mein Bauchnabel”. Es ist schon unglaublich: Harald, der deutsche Schwerenöter, verwendet ein Hefeweizen der Marke Schöfferhofer, um es im Bauchnabel seiner Angehimmelten prickeln zu lassen. Auf die Idee muss man erstmal kommen. Sekt oder Champagner wäre doch die bessere Wahl gewesen, wenn es ums Prickeln geht, aber nein, Harald nimmt ‘ne Pulle Bier!
Andererseits frage ich mich bei dem Spot, wann das wohl gewesen sein mag? Die Werbung ist schon so alt, dass man meinen könnte, sie will dem Mann in den Dünen Konkurrenz machen – ist ja auch eine Biermarke, die da beworben wird.
Denkt man also ein wenig weiter, sollte man annehmen, dass gerade Bier- bzw. Alkoholwerbung ganz gerne unverändert und sehr lange im Fernsehen beworben wird. Fernet Branca lässt sich in der Kette noch aufzählen. Die Werbung kommt zwar nicht mehr, meines Wissens, aber die magischen Kräfte haben sich eingeprägt: Sehe ich einen Adler in den Bergen fliegen, denke ich sofort an Fernet Branca. » mehr