Meine Kirsche

14.10.2007

Nun ist es wieder soweit: Der Sommer ist zu Ende, die Tage werden kürzer, das Klima wird immer kälter – da setzt man sich abends gerne mal mit einem Glas Rotwein vor den Kamin und liest vielleicht ein gutes Buch.

Geht es nach dem Unternehmen Ferrero, dann müsste man im obigen Idyll aber das Glas Rotwein durch die “beliebteste Kirsche der Welt” ersetzen: Mon Cheri – die Piemont-Kirsche. » mehr

Rhetorik Büchlein

20.09.2007

Rhetorik. Die Kunst zu überzeugen und sich durchzusetzenDie kleinen Bücher aus der Pocket-Business-Reihe von Cornelsen haben es mir angetan. Mittlerweile habe ich da schon das eine oder andere Exemplar mehr auf dem Schreibtisch liegen und ich schaue immer wieder gerne in eins hinein.

Das Schöne ist, dass man schnell passend zur praktischen Arbeit etwas nachschlagen kann. Man sitzt an einer Präsentation oder bereitet sich auf einen Kundentermin vor, feilt noch an den Aussagen, die man treffen will und findet beispielsweise im Buch Rhetorik – Die Kunst zu überzeugen und sich durchzusetzen hilfreiche Hinweise über gekonnte Ausdrucksweisen und sicheres Auftreten.

Kraftstoff fürs Leben

09.09.2007

Ich bin ja immer hin- und hergerissen, wenn ich Post von Agenturen oder Herstellern bekomme und über eine Werbekampagne oder ein Produkt schreiben soll.

In diesem Fall wurde aber gekonnt meine Aufmerksamkeit gewonnen. Zunächst kam nur eine E-Mail von der Ogilvy PR-Abteilung, die mich auf eine bevorstehende Online-Kampagne von Diesel hingewiesen hat. Zunächst war ich etwas unbeeindruckt, weil die Mail sehr seltsam geschrieben war, bzw. manche Sätze nicht wirklich Sinn ergeben haben. Aber immerhin war der Absender persönlich und ich konnte auf die elektronische Post antworten. Nach kurzer Zeit kam auch eine Antwort – diesmal ohne seltsamen Satzbau und somit hatte ich es wenigstens nicht (mehr) mit einer Maschine zu tun. Ogilvy weiß also anscheinend auch, wie Public Relations richtig funktionieren. » mehr

Definition: Einschaltquote

04.09.2007

Auf den Begriff Einschaltquote stößt man ja immer wieder. Aber was versteht man eigentlich darunter? Das habe ich mich auch gefragt, weil ich dazu eine kleine Definition hier abgeben wollte. Ich dachte schon, dass ich an vielen Stellen im Internet und in Büchern recherchieren müsste, aber dann bin ich auf einen Artikel bei brandeins Online gestoßen, der das alles perfekt zusammenfaßt. Daher will ich hier eigentlich nur noch ein paar Zahlen zusammenfassen und wer es dann ganz genau wissen will, der kann sich den Artikel Was sind eigentlich EINSCHALTQUOTEN? von brandeins (auch als PDF) durchlesen. » mehr

Jetzt umsteigen

02.09.2007

Das hat jetzt weniger etwas mit Werbung zu tun, aber ich muss es trotzdem loswerden. Naja, vielleicht ist es ja doch ein bisschen Werbung, Werbung für eine andere Suchmaschine, als ich sie bisher verwendet habe:

Ask.com
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Die Nacht der Löwen 2007

28.08.2007

Am 27.08.2007 fand in Hamburg die “Nacht der Löwen” statt. Bei Hamburg denkt man da vielleicht zunächst an den König der Löwen, also das Musical, welches im Hafen seinen Hauptsitz hat. Das ist auch schon gar nicht schlecht gedacht, da passend zum Namen “Nacht der Löwen” die “König der Löwen”-Musical-Halle als Austragungsort ausgewählt wurde.

Um nicht länger auf die Folter zu spannen: Ich fand es gut. Viele, viele Preise (16 davon für Hamburger Agenturen), viele Werbespots und ja, auch viele Werber und Kreative.

Die guten Spots hat man durch YouTube und Co. auch so schon gesehen – einer der Grand Prix Gewinner war übrigens der Dove-Werbefilm, bei dem eine Frau von ungeschminkt bis geschminkt über photogeshoppt für eine Plakatwerbung aufgepeppelt wird. » mehr

Der Lügendetektor

24.08.2007

Der BILDblog, bekannt für seine kritischen Notizen über eine große deutsche Boulevardzeitung, hat nun einen Werbespot. Wirklich eine Meisterleistung:

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La Linea?

23.08.2007

Zuerst dachte ich an “La Linea” beim neuen G-Klasse TV-Spot von Mercedes. Kennt das noch jemand? Das ist dieses ganz einfach gezeichnete Strichmännchen – weiße durchgezogene Linie auf einfarbigem Grund, welches früher auch mal als Werbeunterbrecher im Fernsehen und Kino zu sehen war. Erfunden und gezeichnet vom Italiener Osvaldo Cavandoli, der übrigens vor kurzem, genauergesagt am 03. März 2007, verstorben ist. In der U-Bahn bzw. an Bahnhöfen läuft das auch noch ab und zu, sozusagen als Zeitvertreib.

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Selbstgemachte Werbung

21.08.2007

User Generated Content ist ja das Zauberwort des Web 2.0. Einfach gesagt, bedeutet es, dass die Nutzer einer Webseite die Inhalte selbst produzieren. Dadurch wächst die Seite bzw. deren Inhalte (Texte) quasi von alleine.

Sony hat auf www.dontwalkalone.com dazu aufgerufen, selber Sony-Werbung zu erstellen, also sozusagen “user generated advertising”. Die Vorgaben waren relativ offen, man sollte den Claim “Music Like No Other” in einem Werbespot umsetzen. Die Länge sollte dabei circa 30 Sekunden betragen. » mehr

DoFollow!

19.08.2007

Wie vielleicht viele schon zwischen den Zeilen mitgelesen haben, achte ich beim Projekt Reklameblogger sehr auf Suchmaschinenoptimierung. Bei SEO spielen eigentlich zwei Faktoren eine wichtige Rolle: Die OnPage- und die OffPage-Optimierung.

Die OnPage-Optimierung fast alle Maßnahmen zusammen, die auf der Webseite selbst (“on page”) beachtet werden müssen. Neben den wichtigen Angaben wie <title>- und <meta>-Tags gehört dazu auch die interne Verlinkung. Von breadcrump-Navigation und semantisch korrektem Aufbau des Inhalts (Überschriften, Fließtexte etc.) will ich jetzt gar nicht anfangen.
Die interne Verlinkung der Seite ist wie viele der Maßnahmen für den Benutzer einer Seite gar nicht bemerkbar. Als Gast bzw. User auf diesem Blog klickt man sich anhand der Beiträge, des Kalenders oder des Monatsarchiv durch die Seiten und gelangt über das verlinkte Logo oder die Box “Allgemeines” zu allen Seiten des Webauftritts.
Für Suchmaschinen-Crawler sieht diese Verlinkung aber schon etwas anders aus, wenn man sich den Quelltext der Seite ansieht, oder mit einer Extension für den Firefox-Browser die Attribute der <a href=”…”>-Tags sichtbar machen lässt. Dann bemerkt man den Einsatz des Linkattributs “rel=nofollow”. Dieses Attribut weist Suchmaschinenroboter an, dass der so gekennzeichnete Link nicht verfolgt werden soll (“no follow”).
Ausgedacht hat sich das no-follow-System Google und die Gründer der Blogsoftware WordPress. Man wollte mit diesem Attribut gegen Spam-Kommentare vorgehen, sprich, jemand hinterlässt zu vielen oder gar allen Beiträgen auf dieser Seite einen “sinnlosen” Kommentar und durch die Angabe eines Begriffs mit einem dahinter liegenden Link, erhält der Spammer so einen eventuell wertvollen Link auf die entsprechende Seite. Durch die Kennzeichnung “nofollow” wird dieser Link aber nicht verfolgt und der Spammer verliert sein Interesse, einen Kommentar (bzw. Spam-Eintrag) zu hinterlassen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Nachdem ich mittlerweile erfolgreich das Plugin Akismet zur Spam-Bekämpfung einsetze und man (nicht Maschine) auch eine kleine Rechenaufgabe zum Schreiben eines Kommentars lösen muss, verzichte ich ab sofort auf das Attribut “rel=nofollow” in den Kommentaren und jeder, der einen Kommentar hinterlässt, erhält einen vielleicht wertvollen Backlink.

Mehr zum Thema “DoFollow!” bei Google… und jetzt viel Spaß beim Kommentieren!

p.s. Ich behalte es mir übrigens vor, weiterhin das Attribut “nofollow” innerhalb von Beiträgen zu verwenden. Ich setze sehr viele Links zu Unternehmen und Konzernen und möchte es meinen Lesern lediglich ermöglichen, weitere Informationen über die erwähnten Firmen einzuholen, aber keine Empfehlung in Form eines Links aussprechen.